Das Kunstseidene Mädchen

– von Irmgard Keun – 

In der Bühnenbearbeitung von Gottfried Greiffenhagen.

Doris ist eine junge Frau, die aus ihrem kleinen Provinz-Angestelltendasein entfliehen und ein Glanz werden will! Ein fast aus Versehen geklauter Pelzmantel bringt sie in die verheißungsvolle Metropole der Illusionen – nach Berlin. 

Dort irrt sie durch die rasanten und so hochprozentig beleuchteten Straßen, Clubs und Bars, irrt sich in so vielen Männerbekanntschaften und ihre Träume platzen immer wieder an der stechenden Nadel der deutschen Wirklichkeit von 1931 (… oder ist es heute?). Doch Doris trotzt den Enttäuschungen mit abwechselnd frecher Naivität und charmanter Berechnung! 

Kunstseide:
Die Kunstseide ist die erste industriell hergestellte Chemiefaser. Man gewinnt sie aus dem Naturprodukt Zellulose, also Holz. Die in der Umgangssprache üblicherweise verwendete Bezeichnung Kunstseide ist nach dem Textilkennzeichnungsgesetz nicht statthaft. Teppiche aus Kunst-Acetatseide schmutzen leicht und werden sehr schnell unansehnlich.

Kurt Tucholsky über die Autorin: »Hurra! Eine schreibende Frau mit Humor, sieh mal einer an!«

Regie: Uli Hoch 

Spiel: Anja Kleinhans

Bühne: Detlef Stellbaum

Licht: Marco Wörle

Plakatfoto: VolkerMeetsAnja – Danke Volker 🙂

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